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Vermittlung & Veranstaltungen

Ein Ort des Austauschs, der Vermittlung und der digitalen Zukunft

Mit der Ausstellung //DataSpaces. Wissenschaft erleben haben wir vom Interactive Science Lab einen Ort geschaffen, an dem digitale Wissenschaften verständlich, sinnlich und dialogisch erfahrbar wurden. Über drei Monate hinweg begleiteten wir die Ausstellung mit einem vielfältigen Programm aus Führungen, partizipativen Projekten und öffentlichen Veranstaltungen.
Unser Ziel war es, komplexe Forschung aus den Bereichen Datenwissenschaft, Künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen zugänglich zu machen, Austausch zu fördern und neue Perspektiven auf Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft zu eröffnen.

Die Resonanz war überwältigend: Über 1.550 Besucher:innen haben die Ausstellung erkundet. In 50 Führungen und 8 großen Events haben wir gemeinsam diskutiert, programmiert und gestaunt. Hier geben wir einen Rückblick auf die Formate, die diese Zeit geprägt haben.

Führungen & Rundgänge

Wissenschaft hautnah und im Dialog

Unsere Führungen bildeten das Herzstück der Vermittlungsarbeit in der Ausstellung //DataSpaces. Wissenschaft erleben. In vielfältigen Formaten begleiteten wir im Interactive Science Lab Besucher:innen durch die Ausstellung und öffneten Zugänge zu digitalen Wissenschaften: dialogisch, interaktiv und auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt.

Ob kompakte Mittagspausen-Tour, vertiefende Themenführung, Familienformat oder schulische Expedition in die Welt der Daten: Wir vermittelten Inhalte rund um Datenwissenschaft, Künstliche Intelligenz, Simulationen und Hochleistungsrechnen stets mit dem Ziel, Neugier zu wecken, Zusammenhänge verständlich zu machen und Raum für Fragen und Austausch zu schaffen. Historische Objekte, aktuelle Forschung aus der TU Dresden und interaktive Exponate bildeten dabei die Grundlage für gemeinsames Entdecken.

  • Der klassische Überblick: In unseren regulären Touren nahmen wir die Besucher:innen mit auf eine Reise von den Anfängen der Informatik in Dresden bis hin zu aktuellen KI-Forschungsprojekten der TU Dresden. Besonders beliebt waren die interaktiven Exponate, an denen komplexe Themen verständlich wurden.

  • Mittagspausen-Tour: Für den Wissensdurst in der Mittagspause boten wir kompakte 30-Minuten-Touren an. Ein Highlight waren hier die „Mixed Reality“-Termine, bei denen Gäste die Ausstellung zusätzlich durch VR-Brillen in einer völlig neuen Dimension erlebten.

  • Expert:innen vor Ort: Unter dem Motto „Mit Expert:innen unterwegs“ wechselten wir die Perspektive. Forschende aus Bereichen wie High Performance Computing oder Simulationen führten selbst durch die Ausstellung und boten tiefe Einblicke in ihre Fachgebiete.

  • Für Familien: Bei der Tour „Spannende Datenwissenschaft“ wurde es wuselig und bunt. Vom historischen Computer bis zum „Magic Mirror“ stand das spielerische Entdecken für Groß und Klein im Vordergrund.

Schulprogramme & Bildung

Die nächste Generation inspirieren

Daten prägen den Alltag von Schüler:innen, von TikTok bis zur Wetter-App. Mit unseren Schulprogrammen haben wir diese Alltagsphänomene wissenschaftlich eingeordnet und Berufsperspektiven aufgezeigt.

  • Klassen 7–9 (MINT & Ethik): In Kleingruppen experimentierten die Schüler:innen an Hands-on-Stationen. Wir diskutierten Fragen wie „Was sind Daten eigentlich?“ und „Wie sicher sind meine Infos?“.

  • Ab Klasse 10: Wir beleuchteten Forschungsprojekte zu Künstlicher Intelligenz und Big Data an der TU Dresden und gaben Einblicke in mögliche Berufswege – vom Data Scientist bis zur Ethik-Expertin.

Ein besonderer Fokus lag auf Orientierungs- und Bildungsangeboten, etwa Führungen zum Girls’ Day, Studien- und Berufsorientierungsformaten sowie Schnupperangeboten für Schüler:innen wie dem JuniorDoktor.

Highlights & Zahlen

  • 850 Gäste begleiteten wir durch insgesamt 50 Führungen

  • Wöchentliche öffentliche Rundgänge für Spontanbesuche

  • Spezialisierte Themenführungen zu KI, Hochleistungsrechnen und Simulationen

  • Kompakte Mittagspausen-Touren (30 Min.), optional mit VR-Erlebnis

  • Familienführungen mit spielerischen Hands-on-Elementen

  • 90-minütige Schulführungen für Klassen 7–12

Workshops & Projekte

Selbst gestalten statt nur konsumieren

In unseren Workshops wurde die Ausstellung zur Werkstatt. Unter dem Motto „Die digitale Welt erleben und gestalten“ luden wir dazu ein, selbst aktiv zu werden.

  • Theater trifft Code: Theaterpädagogik und Informatik verbanden sich zu spielerischen Zugängen zu KI.

  • Schwarmintelligenz: Simulationen und Diskussionen machten kollektives Wissen erfahrbar.

  • Creative Teaching: Im ERASMUS+-Projekt CT.Uni untersuchten wir interdisziplinäre Lehrformate.

Highlights & Zahlen

  • Die Workshops waren modular aufgebaut und individuell kombinierbar (70–100 Minuten).
  • Teilnehmende verwandelten sich in ein künstliches neuronales Netzwerk, diskutierten KI oder erlebten Schwarmintelligenz live.
  • Einige Workshops entstanden im Rahmen von Kooperationsprojekten, etwa mit dem ERASMUS+-Projekt Creative Teaching University.
  • Die Ausstellung selbst wurde dabei bewusst als Lern- und Denkraum genutzt – nicht nur als Kulisse.

Veranstaltungen & Diskurs

Wissenschaft trifft Gesellschaft

Begleitend zur Ausstellung organisierten wir eine Reihe von Veranstaltungen, die Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft miteinander ins Gespräch brachten. Podiumsdiskussionen, Networking-Formate, thematische Abende und die feierliche Finissage machten //DataSpaces zu einem lebendigen Treffpunkt für Forschende, Studierende und Öffentlichkeit.

Besonders wichtig war uns dabei, unterschiedliche Stimmen sichtbar zu machen: Wissenschaftler:innen verschiedenster Disziplinen, Kurator:innen, Studierende und Gäste aus Kunst und Design trugen mit ihren Perspektiven zum Programm bei.

Drei Veranstaltungen blieben uns besonders in Erinnerung:

  • Visualizing Computing: An diesem Abend verschwammen die Grenzen zwischen Code und Kunst. Dr. Robert Fischer diskutierte mit den Professoren Axel Voigt, Dirk Brockmann und Matthew McGinity über die Ästhetik in der Wissenschaft. Die zentrale Frage: „Welche Rolle spielen visuelle Bilder für das wissenschaftliche Verständnis?“ Ergänzt wurde der Abend durch kunsthistorische Einblicke von Kuratorin Gwendolin Kremer.
  • Science meets Speed: Beim wissenschaftlichen Speed-Dating brachten wir Forschende des CIDS (Center for Interdisciplinary Digital Sciences) zusammen. In schnellen Tandem-Sessions entstanden neue Ideen und Kooperationen über Fachgrenzen hinweg.
  • Die Finissage: Zum Abschluss ließen wir es noch einmal krachen. Mit „Spotlights“ erklärten Studierende und Forschende die Geschichten hinter Exponaten wie dem asan.AI oder dem Serverbaukasten. Monsieur Tracant erschuf digitale Porträts vor Ort, und bei Sekt und VR-Experiences feierten wir den gelungenen Ausklang einer intensiven Zeit.

Highlights & Zahlen

  • Insgesamt fanden 8 öffentliche Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung statt.
  • Diskutiert wurden Themen wie Visualisierung und Ästhetik in der Wissenschaft, digitale Lehre oder interdisziplinäre Zusammenarbeit.
  • Ein besonderes Highlight war das Science-Speed-Dating, das gezielt neue Forschungsbegegnungen ermöglichte.
  • Die Finissage verband Rückblick, interaktive Stationen, VR-Erlebnisse und gemeinsames Anstoßen.

Wir danken allen Besucher:innen, Forschenden und Partnern, die //DataSpaces zu diesem lebendigen Ort gemacht haben!